Neue Optionen der oralen Eisentherapie


Karima Farrag, Frankfurt a. M., Hans-Peter Lipp, Tübingen, und Jürgen Stein, Frankfurt a. M.

Etwa ein Drittel der Weltbevölkerung leidet an Anämie. Mindestens die Hälfte aller Anämien ist auf Eisenmangel zurückzuführen. Orale Eisensalze wie Eisen(II)-fumarat, Eisen(II)-gluconat und Eisen(II)-sulfat gelten als tragende Säule der oralen Eisensupplementation. Doch die Wirksamkeit der oralen Eisensupplementation wird durch mangelnde Resorption und gastrointestinale Nebenwirkungen beeinträchtigt, die zu einer verminderten Behandlungsadhärenz führen. Mit Eisen(III)-Maltol-Polysaccharid-Komplexen sowie liposomalen Eisen-III-Formulierungen sind alternative Therapien verfügbar geworden, die im Vergleich zu herkömmlichen Eisen(II)-Salzen eine verbesserte Resorption bei gleichzeitig deutlich besserer Verträglichkeit bieten. Sie sind jedoch deutlich teurer als herkömmliche Eisen(II)-Präparate.
Arzneimitteltherapie 2019;37:105–12.

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